GLEN MORE

Andreas 29. August 2010

Glen More Banner

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Glen More Schachtel

VERLAG : Alea

JAHR : 2010

SPIELER : 2-5

ALTER : ab 10 Jahren

DAUER : ca. 45  Min.

AUTOR : Matthias Cramer

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SPIELBESCHREIBUNG

Was kann man von den Schotten erwarten? Raues Klima, Highlands, Schafweiden und sich prügelnde Clanmitglieder. Ups! Falsches Spiel. Das war Schottentotten. Naja ein Teil davon läßt sich durchaus auf Glen More übertragen. Das raue Klima, die Schafe und die Clanmitglieder. Dies prügeln sich  hier aber nicht, was unter Umständen dem Whisky zu verdanken ist, sondern sind eifrig dabei, ihre Macht in den Highlands durch Vergrößern ihres Gebietes  und geschicktes Wirtschaften mit Whisky, Schafen und … Schafen und Whisky, zu erhöhen.

Ach ja, und wer schon immer mehr über Schottland wissen wollte, kennt wohl bald das ein oder andere Castle und wird neben dem bekannten Loch Ness (die Existenz von Nessi wird auch in diesem Spiel ungeklärt bleiben) noch so manch anderes Loch (-Lochy, -Oich,-Morar…) kennenlernen.

Glen More Übersicht

Spielvorbereitung:

Aller Anfang ist mal wieder schwer. Ausgehend von einem idyllischen kleinen Dorf, das als Startplättchen von einem Fluss und einer Straße durchzogen vor jedem Spieler liegt, bekommt man noch 6 Geldmünzen und ein Clanmitglied, welches im Dorf platziert wird

Die Spielplättchen, bestehend aus Gebäuden, Produktionsstätten und “Besonderen Orten” (z.B. Loch Ness) werden nach Ihren Nummern von 0-3 in 4 verdeckte Stapel sortiert. Zu jedem Plättchen “Besonderer Ort” gibt es eine Spielkarte aus stabiler Pappe, welche offen auf den Tisch gelegt wird. Die Ressourcensteine (Holz, Stein, Schafe, Rinder und Getreide), Geld und Whiskyfässer werden neben den Spielplan gelegt.

Glen More SpielplanDer Spielplan kommt in die Tischmitte und zeigt am Rand umlaufend 14 freie Felder für die Ablage von Plättchen und in der Mitte ein Lager, an das eigene Ressourcen jederzeit verkauft und von dem im Notfall Ressourcen gekauft werden können. Der Preis /Erlös für Ressourcen schwankt zwischen 1 und 3 Geld.

Der Startspieler stellt seine Spielfigur auf ein beliebiges der 14 freien Felder. Der 2. Spieler seine Figur davor und davor wird ein Würfel (fungiert als 3.Spieler) gelegt. Nachfolgend werden die restlichen freien Felder mit Plättchen des Stapels 0 und 1 offen ausgelegt. Spielfiguren und Plättchen bilden ein Kette. Das letzte Feld der Kette hinter dem Startspieler bleibt aber immer frei.

Spielverlauf:

Der Spieler am Zug kann seine Spielfigur auf ein beliebiges Feld mit einem Plättchen versetzten und dieses Plättchen in seine Auslage legen, vorausgesetzt er kann die geforderten Ressourcen für das Plättchen bezahlen. Die Plättchen des Stapels 0 sind noch kostenlos. Die eigene Auslage besteht zu Anfang aus einem Dorf. Wird ein Plättchen an die eigene Auslage angelegt, wird dieses und alle benachbarten Plättchen aktiviert. Voraussetzung für das Anlegen von Plättchen ist, dass auf einem benachbarten Plättchen ein Clanmitglied steht und das Straßen und Flüsse richtig verbunden werden. Plättchen mit eine Fluss darauf müssen an einen Fluss angelegt werden und Plättchen mit einer Straße an eine Straße. Plättchen ohne Fluss und Straße dürfen auch nicht an solche angelegt werden.

Glen More Auslage

Durch die Aktivierung der Plättchen bekommt man entweder die entsprechend abgebildete Ressource auf das Plättchen (max. 3 Ressourcen haben auf einen Plättchen Platz) oder darf ein Clanmitglied innerhalb seiner Auslage bewegen oder darf die Funktion von einem Gebäude nutzen, um Ressourcen in Siegpunkte oder Whisky umzuwandeln. Nimmt sich ein Spieler ein weiteres Dorf in seine Auslage bekommt er ein zusätzliches Clanmitglied.

Der Zug des Spielers wird damit beendet, das ein neues Plättchen vom Stapel aufgedeckt  und auf das freie Feld am Ende der Kette gelegt wird.

Der nächste Spieler kommt zum Zug und versetzt seine Spielfigur nach dem gleichen Prinzip auf ein Plättchen. Danach folgt der Würfel (Zahlenwerte 1-3). Er wird gewürfelt und um so viele Felder nach vorne bewegt, wie sein Wert anzeigt. Das Plättchen auf dem er landet, kommt aus dem Spiel und ein neues Plättchen wird an das Ende der Kette gelegt. In den folgenden Runden verändert sich die Spielerreihenfolge. Immer die Spielfigur (oder der Würfel), die am weitesten hinten liegt, ist am Zug. Es kann also auch passieren, das ein Spieler mehrmals hintereinander dran ist, falls der andere Spieler in seinem Zug sehr weit auf der Kette nach vorne gesprungen ist, um ein bestimmtes Plättchen zu bekommen.

Immer wenn ein Stapel der verdeckten Plättchen aufgebraucht ist, kommt es zu einer Zwischenwertung (3 Wertungen Glen More Wertunginsgesamt) und die Spieler vergleichen ihre Clans. Verglichen werden die Anzahl an Whiskyfässern, die Anzahl an Clanführer (Chieftains) und die Anzahl an “besonderen Orten”, die ein Spieler besitzt. Die jeweilige Differenz bekommt der Spieler als Siegpunkte. Je größer die Differenz, desto mehr Punkte bekommt man.

Chieftains bekommt man über “besondere Orte” oder indem man ein Clanmitglied aus seiner Auslage entfernt anstatt ihn zu bewegen.

Sind auch die Plättchen des letzten Stapels ins Spiel gekommen, kommt es zur 3.Wertung und direkt anschließend zur Schlusswertung. In der Schlusswertung bringen bestimmte “besondere Orte” nochmal Siegpunkte  (z.B. bringt Loch Morar 2 Punkte für jedes grüne Plättchen in der Auslage). Geldmünzen können 1:1 in Siegpunkte umgewandelt werden. Besonders fies ist die letzte Punktevergabe, denn wer im Laufe des Spiels besonderes viele Plättchen in seiner Auslage gesammelt, wird bestraft. Für jedes Plättchen, das man mehr als der Gegner in der Auslage hat, bekommt man 3 Siegpunkte abgezogen.

Wer jetzt die meisten Siegpunkte hat, gewinnt das Spiel.

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SPIELGEFÜHL

Mir gefällt “Glen More”. Warum?

Vielleicht bin ich nicht mehr ganz objektiv, denn nachdem ich gelesen hatte, dass es endlich mal wieder ein Spiel gibt, in dem die Startspielerreihenfolge wie beim genialen Spiel “Jenseits von Theben” von Peter Prinz festgelegt wird, indem man seinen zeitlichen Fortschritt selber bestimmt und somit auch mehrmals hintereinander oder längere Zeit gar nicht zum Zug kommt, war ich schon infiziert. Solche Spiele gibt es nicht viele und reizen mich besonders, da man frühzeitig zu Entscheidungen gezwungen wird. Will ich ein Plättchen, das sehr weit vorne in der Kette liegt unbedingt haben, so muss ich viele andere Plättchen liegen lassen, die sich mein Gegner dann in aller Ruhe aussuchen und aktivieren kann.

Doch wer sich im Laufe des Spiels zu viel Zeit lässt und zu viele Plättchen sammelt wird bei der Schlusswertung bitter bestraft. Hat man dann bei den Zwischenwertungen und durch die größere Anzahl Aktionen nicht genug Punkte gesammelt, kann der sicher geglaubte Sieg schnell verloren gehen. Wer weniger Plättchen sammelt muss ein hohes Maß an Effektivität an den Tag legen, denn weniger Plättchen bedeuten weniger Aktionen, weniger Ressourcen und weniger Flexibilität. Beide Strategien können zum Erfolg führen, müssen es aber nicht.

Das Spiel ist im Grunde nicht kompliziert und schon nach dem 2. /3. Spiel braucht man die beiliegende Kurzspielregel nicht mehr. Plättchen nehmen, Plättchen auslegen, Plättchen aktivieren. Der Kern des Spiels, das Aktivieren von benachbarten Plättchen durch geschicktes Auslegen von passenden effektiven neuen Plättchen ist interessant und in jeder Partie wieder aufs Neue spannend.

Kurzweilige 45 Minuten, denn so lange dauert eine Partie zu Zweit im Durchschnitt, sind für die vielen kleinen strategischen Möglichkeiten, die das Spiel bietet, angemessen. Der Würfel, der als dritter Spieler, zum Tragen kommt, wirkt keineswegs aufgesetzt und ist wohl durchdacht. Sicherlich bringt er eine gewisse Glückskomponente ins Spiel. Welches Plättchen wird wohl rausfliegen? Es bleibt aber im Rahmen. Durch die Angst getrieben, ein ins Auge gefasste Plättchen zu verlieren, kommt man schneller in Versuchung, sich ein Plättchen lieber frühzeitig zu sichern, bevor es weg ist. Das erhöht die Spannung und den Spielreiz.

Das Material ist dem Spiel angemessen. Die Plättchen haben die Größe von Carcassonne. Die Grafik ist schön, wenn auch etwas dunkel. Aber so ist es wohl im rauen Klima der Highlands von Schottland.

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Glen More 4 Glen More 2

BEWERTUNG ZU ZWEIT

Glen More ist eine cleveres Plättchenlegespiel mit hohem Wiederspielreiz, überschaubaren Regeln, angenehm kurzer Spieldauer und genug taktischem Tiefgang. Nach Louis XIV das wohl Beste Alea Spiel in der mittleren Schachtelgröße. Hier stimmt das Preis / Leistungsverhältnis!

Pöppelbewertung 5

5  von 6 möglichen Pöppeln

ZOOLORETTO MINI

Andreas 24. August 2010

Zooloretto Banner

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Zooloretto Schachtel

VERLAG : Abacusspiele

JAHR : 2010

SPIELER : 2-5

ALTER : ab 7 Jahren

DAUER : ca. 20  Min.

AUTOR : Michael Schacht

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SPIELBESCHREIBUNG

Gut 3 Jahre nach dem Erscheinen des Spiel des Jahres von 2007 und unzähligen Erweiterungen, gibt es jetzt wieder ein eigenständiges Spiel. “Zooloretto Mini” kommt in einer etwas kleineren Schachtel daher, bringt aber jede menge neue Tiere mit. Neben Nashörnern, Lamas, Giraffen finden sich auch die niedlichen Erdmännchen oder die exotischen Impalas im Spiel wieder. Wer glaubt Mini bedeutet gleich klein, sieht sich getäuscht. Die Plättchen haben die gleiche Größe wie bei Zooloretto. Lediglich die Anzahl der Gehege und der Spielplan wurden reduziert. Die Regeln wurden etwas vereinfacht und die Spielzeit verkürzt, aber dazu gleich mehr.

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zooloretto Tiere

Spielvorbereitung:

An den grundsätzlichen Spielregeln und dem Spielaufbau hat sich nichts wesentliches gegenüber dem Spiel des Jahres geändert.

Zu Beginn des Spiels baut jeder Spieler seinen Zoo aus drei Teilen zusammen. Der Zoo besteht aus einem Stall und 3 Gehegen mit Platz für max. 6 Tiere je Gehege. Die Jungtiere werden aussortiert und separat neben den Spielplan gelegt. 3 Tierarten werden komplett aus dem Spiel genommen. Die restlichen Plättchen kommen in den mitgelieferten Stoffbeutel. 15 Plättchen werden verdeckt zu einem Stapel zusammengebaut und werden nur für das Spielende benötigt. Als Markierung des Stapels gibt es als Gimmick eine kleine 2 cm hohe Pandafigur. Die drei Transportwagen kommen mit der Seite für 2 Spieler in die Tischmitte. Es kann losgehen.

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Spielablauf:

Zooloretto LastwagenWer am Zug ist hat 2 Möglichkeiten. Entweder ein Plättchen aus dem Beutel ziehen und auf einen freien Platz der drei Wagen platzieren oder einen Transportwagen nehmen und die Tiere auf die Gehege und den Stall verteilen. Haben beide Spieler einen Wagen genommen endet die Spielrunde.

In jedem Gehege ist Platz für max. 6 Plättchen und in jedes Gehege kann nur eine Tierart gelegt werden. Neben Tierplättchen gibt es (neu bei Zooloretto Mini) auch noch 3 Arten von Landschaftsplättchen im Spiel (Teich, Busch und Felsen). Diese Plättchen können in beliebige Gehege gelegt werden und bringen am Spielende Bonuspunkte.

zooloretto GehegeWie beim großen Bruder gibt es auch bei Zooloretto Mini wieder männliche und weibliche Tiere, die für Nachwuchs sorgen können. Der Nachwuchs wird, wenn die 6 Plätze in einem Gehege noch nicht voll sind, im passenden Gehege platziert.

Hat ein Spieler für ein Tierplättchen, ein Jungtier oder ein Landschaftsplättchen, dass er bekommen hat keinen Platz mehr im Gehege oder will man es nicht im Gehege unterbringen, muss es in den Stall. Im Stall gibt es kein Limit für Plättchen, aber jedes Plättchen, dass sich zu Spielende dort befindet bringt Minuspunkte.

Hat ein Spieler es geschafft, in einem Gehege alle 6 Plätze zu belegen, bekommt er sofort die Möglichkeit, ein Plättchen aus dem Stall aus dem Spiel zu nehmen oder ein Plättchen aus dem gegnerischen Stall in sein Gehege zu übernehmen.

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Spielende:

Sobald das letzte Plättchen aus dem Beutel gezogen wird, wird das Spielende eingeleitet. Die laufende Runde wird noch zu Ende gespielt, indem die noch fehlenden Plättchen vom Stapel mit der Pandafigur gezogen werden. Danach endet das Spiel und es kommt zur Wertung.

Für jedes Gehege gibt es Pluspunkte gemäß Tabelle auf dem Spielplan. Je mehr Tiere einer Art man hat, desto mehr Punkte gibt es. Richtig viele Punkte gibt es aber erst ab 5 Tieren im Gehege. Für jede Art von Landschaftsplättchen im Zoo gibt es 2 Bonuspunkte und für jede verbliebene Tierart und jeden Typ Landschaftsplättchen in Stall 2 Minuspunkte.

Wer jetzt die meisten Punkte hat gewinnt.

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SPIELGEFÜHL

Im Grunde spielt sich Zooloretto Mini nicht anderes als sein großer Bruder, dennoch gefällt es mir besser. Warum?

Die Regeln wurden etwas vereinfacht. Weggefallen sind die Geldaktionen (kaufen, tauschen) und die Verkaufsstände, was das Spiel aus meiner Sicht schnörkelloser und einfacher für Kinder macht. Die Grundlegenden Funktionen des Spiels sind erhalten geblieben und wurden durch die Landschaftsplättchen ergänzt. Diese fügen sich einfach ins Spiel ein. Durch die Regeländerungen konnte die Spielzeit deutlich reduziert werden. Ein schnelles Spiel zu Zweit ist in 15 Minuten zu schaffen. Genau das richtige für Zwischendurch und mit Kindern.

Das Spiel eignet sich gut für den Urlaub, die Schachtel bleibt daheim und das ganze Material kommt im Stoffbeutel gut verstaut in den Koffer. Dennoch ist das Spiel auch für Grobmotorgier geeignet, da das Spiel anders als bei mancher Reiseedition von bekannten Spielen , das Material nicht mit geschrumpft ist.

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Ein großes Dankeschön für ein kostenloses Rezensionsexemplar geht an Abacusspiele!

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zooloretto 1 zooloretto 2

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BEWERTUNG ZU ZWEIT

Zooloretto Mini passt wunderbar ins Reisegepäck und läßt sich durch die kürzere Spieldauer und vereinfachte Spielweise auch prima mit Kindern spielen. Wem Zooloretto allerdings bislang nicht zugesagt hat, wird auch mit der “Mini” Version keine neuen Anreize finden. Fans der Serie können aber getrost zugreifen, nicht zuletzt wegen der neuen Tiere.

Pöppelbewertung 4

4  von 6 möglichen Pöppeln

SOMMERPAUSE

Andreas 22. August 2010

Die etwas längere Sommerpause geht so langsam dem Ende entgegen und es stehen einige neue Rezensionen in der Pipeline, die in den nächsten Wochen veröffentlicht werden. Darunter befinden sich unter Anderem “Glen More” , “Hansa Teutonica” und “Zooloretto Mini“.

Essen rückt auch dieses Jahr wieder in großen Schritten näher und  dort wird sicherlich wieder so einiges für 2 Spieler dabei sein…..Wir freuen uns auf dem Herbst.

Bis die Tage.

Andreas

SPIELEVERKAUF / SPIELESUCHE

Andreas 20. August 2010

Wir ziehen um! Alles muss raus: Wer 2 Spiele kauft, bekommt ein Drittes unter 5 Euro geschenkt.

Unter 5  Euro:

Spielboxerweiterung  zu St.Petersburg – Das Bankett-   für 0,50 Euro

Bison - Phalanx  für 3,00 Euro

Kabale & Hiebe - Hans im Glück  für 3,00 Euro

Einfach Genial Kartenspiel - Kosmos  für 1,50 Euro

Nicht Lustig – Labor Chaos - Kosmos  für 1,50 Euro

Die 3 ??? Kids  – Im Reich der Rätsel - Kosmos  für 1,50 Euro

Unter 10 Euro:

Emerald  OVP - Abacus   für 5,00 Euro

Säulen der Erde – Duell der Baumeister - Kosmos  für 7,00 Euro

Lemming Mafia - Kosmos  für 7,00 Euro

Colorado County - Schmidtspiele  für 5,00 Euro

Zug um Zug Kartenspiel - Days of Wonder  für 7,00 Euro

Medici vs Strozzi - Abacus   für 9,00 Euro

Der Dieb von Bagdad - Queen Games   für 9,00 Euro

Unter 15 Euro:

Zooloretto Mini - Abacusspiele   für 10,00 Euro

Raja - Phalanx Games  für 12,00 Euro

Tintenblut - Kosmos  für 10,00 Euro

Augsburg 1520 - Alea  für 12,00 Euro

Über 20  Euro:

Hameln - Fragor games   für 29,00 Euro

Antler Island - Fragor games   für 25,00 Euro

Meisterdiebe inkl. Erweiterung -  Zoch  für  50,00 Euro

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Alle Spiele sind vollständig und neuwertig.

Hinzu kommen noch Versandkosten: Maxibrief  2,20 Euro / Päckchen 4,10 Euro / Paket 6,90 Euro

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Folgende Spiele suche ich:

Giants -  Matagot

Expedition Altiplano -  Matagot

Die Werft -  CGE

Wind River -  Argentum

Funkenschlag Fabrikmanager -  2f

Agricola Moorbauern Erweiterung -  Lookout Games

Carson City -  QWG-Games

Traders of Carthage -  Z-Man Games / Japon Brand

6 nimmt junior -  Amigo

Bloom -  QWG-Games

Galaxy Trucker -  CBG

Morgenland – Das Kartenspiel -  R&D Games

Gonzaga -  Abacus Spiele

Jäger & Sammler -  Amigo

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SHANGHAIEN

Andreas 11. Juli 2010

shanghaien Banner

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shanghaien Cover

VERLAG : Abacusspiele

JAHR : 2008

SPIELER : 2

ALTER : ab 8 Jahren

DAUER : ca. 20  Min.

AUTOR : Roman Pelek  & Michael Schacht

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SPIELBESCHREIBUNG

Irgendeine dunkle Hafenkneipe irgendwo in Shanghai zur Zeit der berüchtigten Piratenkapitäne El Dado und dem schrecklichen Michele. Die Kneipe ist voll von mehr oder weniger angetrunkenen Piraten. Wird es einem Kapitän gelingen mit mehr oder weniger schmutzigen Methoden die Beste Mannschaft aus diesem Haufen zu rekrutieren? Ein offener Zweikampf entbrennt … Shanghaien!

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Shanghaien 1

Spielvorbereitung:

Jeder Spieler bekommt einen Kapitän aus Holz und 6 Würfel in seiner Spielerfarbe. Die 48 Kneipenkarten (je 5 Piraten in 8 verschiedenen Farben mit unterschiedlichen Werten von 1-4 und 8 Karten “schmutzige Tricks”) werden gemischt und zu einem verdeckten Nachziehstapel bereitgelegt.

6 Karten davon werden in Reihe zwischen die Spieler ausgelegt. Die Kneipe ist voll besetzt. Das Rekrutieren der Piraten kann beginnen.

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Spielablauf:

Das Spiel ist schnell erklärt und läuft über 8 Runden. Abwechselnd würfeln die Spieler mit 2 Ihrer 6 Würfel und legen einen davon an einen Piraten in der Kneipe an, der andere kommt zurück in den eigenen Vorrat. Dabei kann jede Augenzahl nur an einen bestimmten Piraten angelegt werden. Es gibt 6 Piraten in der Kneipe. Die 1 ist entweder ganz rechts oder ganz links in der Reihe. Die restlichen Piraten werden entsprechend in Reihenfolge durchnummeriert.

shanghaien 2

Anstatt zu würfeln, kann  sich ein Spieler auch dafür entscheiden, zu “shanghaien”. Die Runde wird dann sofort beendet und die Spieler bekommen die Piraten aus der Kneipe, an denen sie eine mehr Würfel liegen haben als der Gegner. Hat ein Spieler nur noch einen Würfel in seinem Vorrat ist er gezwungen, zu shanghaien und die Runde endet automatisch.

Herrscht bei einem Piraten Gleichstand zwischen den Spielern, entscheidet die (höhere) Augenzahl der Würfel an den benachbarten Karten, wer die Karte bekommt. Liegen an einer Karte keine Würfel oder kann der Gleichstand nicht aufgelöst werden, kommt die Karte  aus dem Spiel.

Die rekrutierten Piraten werden nach Farben sortiert vor den Spielern offen ausgelegt. Eine neue Runde beginnt damit, dass 6 neue Piraten aufgedeckt werden. Neuer Startspieler ist immer der Spieler, der nicht Shanghaien musste.

Einige Karten sind keine Piraten, sondern “schmutzige Tricks” Karten. Mit ihnen kann man seinem Würfelglück ein wenig auf die Sprünge helfen, indem man z.B. das Würfelergebnis um 1 verändern kann oder beide gewürfelten Würfel anlegen darf. Pro Runde kann nur eine solche Karten gespielt werden.

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Spielende:

Nach 8 Runden gibt es keine Piraten mehr im Nachziehstapel und das Spiel endet. Jetzt wird verglichen. Die Summe aller eigenen Piraten eine Farbe werden zusammengezählt.

Wer mehr Punkte einer Farbe hat, bekommt die Piratenkarten und Punkte des Gegners in dieser Farbe. Die eignen Karten kommen aus dem Spiel. Hat der Gegner keine Karten einer Farbe, darf man die Punkte der eigenen Karten behalten. Für jede nicht ausgespielte “schmutzige Trickkarte” gibt es noch eine Punkt. Wer insgesamt am meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.

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SPIELGEFÜHL

Wieder mal ein Würfelspiel! Und zum Glück kein Vertreter der zur Zeit so beliebten Kniffelvarianten. Die Regeln sind sehr kurz und leicht zu verstehen. Das Material ist ansprechend und von sehr guter Qualität.

Die erste Partie verlief ziemlich unspektakulär um nicht zu sagen langweilig. Würfeln, Würfel auslegen und werten….doch mit jeder weiteren Partie konnten wir dem Spiel immer mehr abgewinnen. Schuld daran ist der Wertungsmechanismus. Schafft man es, von einer Farbe  Karten zu bekommen, von denen der Gegner keine hat, bekommt man auch alle Punkte dieser Farbe. Aber schon eine Karte für den Gegner reicht aus, damit nichts aus dem reichhaltigen Punktesegen wird, denn dann bekommt man nur die Punkte des Gegners. Dieser schmale Grat macht das Spiel ziemlich spannend. Jeder versucht, in einer Farbe besonders gut abzuschneiden und  gleichzeitig den Gegner daran zu hindern, in dieser Farbe einen Piraten zu ergattern.

Regelmäßig hadert man mit der zufälligen Kartenauslage, wenn ausgerechnet dann ein gelber Pirat in der Auslage liegt, wenn ich unbedingt verhindern will, dass mein Gegner die Karte bekommt, ich aber gleichzeitig gerne noch die zwei blauen Piraten hätte. In dieser Phase verlässt mich auch noch das Würfelglück…. und wieso erkennt mein Gegner mein Dilemma und beendet die Runde aus taktischen Gründen vorzeitig durch “shanghaien” und beraubt mich meiner Illusionen? An dieser Stelle könnt man sich schwarzärgern.

Wer keine glückslastigen Würfelspiele mag, wird mit Shanghaien nicht viel Freude haben. Alle anderen sollten das Spiel umbedingt mal (mehrmals)  ausprobieren. Vielleicht erzielt das Spiel den gleichen Effekt wie bei uns. Ein schnelles Spiel für zwischendurch

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Ein großes Dankeschön für ein kostenloses Rezensionsexemplar geht an Abacusspiele!

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shanghaien Aufbau Shanghaien Aufbau 2

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BEWERTUNG ZU ZWEIT

Shanghaien ist ein lockerer Zeitvertreib für laue Sommerabende. Der Würfel- und Wertungsmechanismus ist interessant.  Wer kurze, unkomplizierte Würfelspiele mit ein klein wenig Taktik gerne spielt, der ist bei Shanghaien sehr gut aufgehoben. Ein guter Vertreter seiner Zunft!

Pöppelbewertung 4

4  von 6 möglichen Pöppeln

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